Zentrum für Diagnostik und Therapie
chronischer und komplexer Schmerzen

Kagraner Platz /
Doningasse 12/1/5
1220 Wien

Röntgen-/ultraschallgezielte Infiltrationen & Nervenablationen

Bei einer Infiltration wird ein Medikament — meist eine Kombination aus Lokalanästhetikum und entzündungshemmendem Wirkstoff — gezielt an die Schmerzquelle gebracht: an ein Gelenk, einen Nerv, einen Muskelansatz oder eine Struktur der Wirbelsäule. Die Bildsteuerung stellt sicher, dass die Nadel exakt dort landet, wo sie wirken soll.

Bei einer Nervenablation wird ein Nerv, der Schmerzsignale weiterleitet, durch Hitze (Radiofrequenz) dauerhaft unterbrochen. Das Verfahren kommt dann in Frage, wenn Infiltrationen kurzfristig wirken, aber die Wirkung nicht anhält.

Indikation: Gelenksschmerzen (Wirbelsäule, Hüfte, Knie), Facettensyndrom, Iliosakralgelenk, Nervenwurzelreizung, Schulter- und Hüftproblematiken

Wirkdauer: Infiltrationen: Wochen bis Monate, je nach Befund und Medikament. Nervenablationen: typischerweise 9–18 Monate, danach kann der Nerv nachwachsen und das Verfahren wiederholt werden.