Spinale Opioidpumpen
Eine implantierte Schmerzpumpe gibt kontinuierlich kleinste Mengen eines Opioids direkt in den Liquorraum ab — mit einem Bruchteil der systemischen Dosis, die oral nötig wäre. Das reduziert Nebenwirkungen erheblich und ermöglicht eine Schmerzlinderung, die oral nicht erreichbar wäre.
Wir implantieren selbst keine Pumpen, aber wir kennen das Verfahren aus eigener Erfahrung genau: wann es indiziert ist, wann es nichts bringt, und wie die Nachsorge aussehen muss. Wir stellen die Indikation, bereiten alles für eine rasche Umsetzung im tertiären Sektor vor — und übernehmen danach die langfristige Betreuung: Auslesen, Füllen, Programmieren, Anpassen.
Indikation: Therapieresistente Tumorschmerzen, schwere neuropathische Schmerzsyndrome, CRPS, Versagen oraler Opioidtherapie bei inakzeptablen Nebenwirkungen
Wirkdauer: Dauertherapie — solange das System implantiert ist.